Branche hat Vorbildcharakter

Leipziger Kreativwirtschaft im Gespräch mit BWMi und Sächsischer Aufbaubank

Am 11. April 2014 trafen sich die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministers für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, mit Verbänden der Kultur- und Kreativwirtschaft zu einem Auftaktgespräch in Berlin. 

Geladen waren ca. 50 Initiativen, Verbände und Institutionen der Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesrepublik. Auch „Kreatives Leipzig“ e. V. war zusammen mit den zwei Branchenverbänden Kreatives Chemnitz – Branchenverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Chemnitz und Umgebung e.V und Wir gestalten Dresden-Branchenverband der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft e.V. vertreten.

Die drei Verbände unterstrichen bei der Auftaktveranstaltung u. a. die Vorbildrolle der Kreativwirtschaft im gesellschaftlichen Wandel und dessen Folgen auf klassische Arbeitsmodelle. Auch die Themen prekäre Arbeitsverhältnisse in der KKW, sowie die zunehmende Verknappung von bezahlbarem Gewerberaum für die Kreativwirtschaft wurden angesprochen.

Einen weiteren gemeinsamen Termin nahmen die drei Kreativwirtschaftsverbände aus Sachen am 22.05.2014 auf Einladung der Sächsischen Aufbaubank (SAB) in Dresden wahr. In dem Gespräch ging es unter anderem um die spezifischen Bedarfe der Branchenakteure in der Kultur- und Kreativwirtschaft in Leipzig und in Sachsen. Dabei konnte der Verbandsvertreter aus Leipzig Erfahrungen mit den Förderinstrumenten des Freistaates wiedergeben.

Berichtet wurde unter anderem über die Schwierigkeiten bei der Antragstellung und Abrechnung sowie über oftmals lange Verfahren bei der Bewilligung und Mittelfreigabe. Ein positives Feedback gab es vor allem für die Kommunikation und das unkomplizierte Krisenmanagement seitens der SAB.

Die VertreterInnen der Sächsischen Aufbaubank verwiesen zudem darauf, dass die meisten der zur Verfügung stehenden Programme auch den Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft offen stehen würden und im Einzelfall jederzeit eine individuelle Beratung erfolgen kann.

Beide Seiten waren sich zudem darüber einig, dass die Angebote der SAB noch nicht in vollem Umfang die Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft erreichen. Aus diesem Grund wurde insbesondere die Bereitschaft zu weiteren Gesprächen vereinbart. So sollen z.B. diesen Herbst, zu Beginn der neuen EU-Förderperiode 2014-2020, die entsprechenden Programme zusammen mit „Kreatives Leipzig“ e. V. in Leipzig vorgestellt werden. 

Quelle: PM Initiative „Kreatives Sachsen“/redaktionelle Bearbeitung Christian Rost

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